Friends-Button

Die Idee

Buddhismus ist immer gegen Gewalt – sonst ist es nicht Buddhismus

Jeder Mensch hat viele Seiten.
Verallgemeinerungen werden dem unzureichend gerecht.
Die meisten Menschen wünschen sich ein freundliches Zusammenleben.
Dazu zählen wir uns auch.

Innerhalb der Friends-Button-Initiative gibt es unterschiedliche Ansichten. Die folgenden Punkte sollen zeigen, was momentan in etwa unser gemeinsamer Nenner ist.

Was wir ablehnen

  • Die Friends-Button-Initiative lehnt kategorisch ab, dass im Namen des Buddhismus Gewalt gegen Menschen muslimischen Glaubens gerechtfertigt werden soll.
  • Außerdem sehen wir keinen Bedarf für verallgemeinernde Einschätzungen von Religionen & Kulturen. Wir finden, dass Medien und einzelne Buddhisten teilweise Positionen beziehen, die überflüssig Konflikte schüren.

Was wir uns wünschen

  • Der Friends-Button soll signalisieren, dass wir—d.h. Buddhisten, Pro-Buddhisten, Ex-Buddhisten, Anti-Buddhisten, Dualisten, Nichtdualisten, Weder-Dualisten-noch-Nichtdualisten, Christen, Realisten, Muslime, … und sogar ganz normale Leute—im Großen & Ganzen gut miteinander klarkommen.
  • Vor allem sollten Differenzen in einem nicht-gewalttätigen Rahmen bleiben. Niemand kann es brauchen, dass Stimmungen unnötig hochgefahren werden. Wir wollen, dass gute Beziehungen bestehen bleiben oder sich mehren.

Was die Friends-Button-Initiative nicht ist

  • Sie ist kein Statement über religiöse Inhalte. Innerhalb der meisten alten Religionen gibt es viele unterschiedliche Auslegungen. Es mag gut & wichtig sein, das zu diskutieren, aber es ist nicht Gegenstand dieser Nachbarschaftsinitiative.
  • Sie ist keine politische Initiative, die sich gegen einzelne Personen oder Gruppen richtet.
  • Die Friends-Button-Initiative gehört niemandem. Sie ist aus der Wahrnehmung heraus entstanden, dass der öffentliche Ton bedrohliche Einseitigkeiten annimmt. Dieser entspricht weder der Mehrheitswahrnehmung von Menschen buddhistischen, noch muslimischen Glaubens. Stattdessen gefährdet er auf fahrlässige Weise das friedliche Zusammenleben.

Wir danken allen, die sich darüber Gedanken gemacht haben, was man in so einer Situation machen könnte, für ihr Interesse und Input. Momentan können wir hier kein weiteres inhaltliches Feedback verwerten, da wir uns allein mit dem Praktischen schon ziemlich übernommen haben. Wir finden es aber gut, wenn andere eigene Aktionen machen, so dass unterschiedliche Facetten noch besser repräsentiert werden können.

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